|
b l a u s a n d [ d o t ] n
e t > research >
"there's a lot of room up there" John Horton Conway |
||
life von john horton conwaylife ist der name der wohl populärsten form
eines mathematischen zellautomaten. im jahre 1970 von John Horton Conway
erdacht, begeisterte die idee seither schon viele mathematiker und informatiker.
1990 programmierte ich den algorithmus zusammen mit einem freund in meinen
atari ST computer und ließ mich von der vielfältigkeit
der entwicklungen der urkulturen nächtelang fesseln.
|
||
game of life - die installationin meiner arbeit erscheint life im kontext einer umfassenderen idee. game of life ist nämlich kein kunstwerk im sinne eines abgeschlossenen werkes, das sich auf ein bestimmtes medium bezieht. vielmehr ist es die mise-en-scene einer psychologie der wahrnehmung. im rahmen eines interaktiven events wirkt die konstruktion einer fremdartigen umgebung mit hilfe unterschiedlicher medialer komponenten auf den betrachter ein und versucht, ihm nicht nur seine ganze aufmerksamkeit, sondern auch seinen aktiven einsatz abzugewinnen, indem sie die elementare eigenschaft von 'life' in jeder denkbaren weise thematisiert. die installation umfaßt folgende bestandteile:
um game of life für die bewerbung an der kunsthochschule für medien köln zu dokumentieren, habe ich gesammeltes bildmaterial zusammen mit textanimationen in einem video verarbeitet. die interpretation liegt in schriftlicher fassung nochmals bei. nach der dokumentation befinden sich drei vollständige zellkulturentwicklungen. sie wurde mit eigenen stücken vertont, außer
dankesworteich möchte nicht versäumen, allen zu danken, die mich bei der organisation und realisation des events und bei der nachbearbeitung unterstützt haben, allen voran alexander fekete, der mir von der Idee bis zur dokumentation stets zur seite stand und für die dias verantwortlich ist, die bei unseren sessions im vorfeld, beim event und tags darauf entstanden sind. vielen herzlichen dank auch an den bechtolsheimer hof für den saal, das cafè cairo für die bilderrahmen, creativ television für die mac-power beim plakat, radio wels für die freundliche leihgabe zweier fernsehgeräte, radio gong und main post für veranstaltungshinweise, fh wuerzburg, schreinerei schäfer und glas keil für das rohmaterial für die säulen, an clemens tangerding und pater damian für den KSJ-bus an steffi für public relations, an benedikt distler, stefan rehm und alexander fekete für die manpower beim säulen bauen, an nicolas krosta für den videoprojektor, an georg seissiger für beschallungshilfe in größter not und an smaranda gosa für den subjektiven eindruck auf videotape.
|
||
^ |
© blausand - last update: |
^ |